Jul 29 2009

Berlin Fotos

Marc

In einem Anflug von Arbeitseifer habe ich gerade meine Fotogalerie um das Album “Berlin” ergänzt und 20 Bilder eingestellt. Ich hoffe, Euch gefallen ein paar davon. Es sind nicht alle top aber ein paar hübsche Bilder sind doch dabei. Viel Spaß beim Lust-auf-Berlin-bekommen. Continue reading


Jul 27 2009

Nachtrag: Philip Simon

Marc

Na gut, bevor Ihr nachfragt, gebe ich schon mal die Informationen durch:

Philip Simon, der Comedykünstler aus meinem vorigen Beitrag, tritt natürlich auch regelmäßig auf. Seine Website (www.philipsimon.com) hat die Termine. Für diejenigen, die mal in Berlin sind, der Tip, einmal die Seite des QuatschComdeyClubs (www.quatschcomedyclub.de) zu besuchen – auch da ist er (aus unerfindlichen Gründen bis dato noch nicht im Fernsehen zu sehen) in den Berliner Live Shows zwischendurch mal am Start.

Für alle anderen einmal ein wie ich finde gelungener Vorgeschmack:

YouTube Preview Image

Also, ich finde ihn klasse…


Jul 26 2009

Comedytalent und Vorschau

Marc

Berlin… Du bist so wunderbar, Berlin…

Haaach ist das schön. Endlich mal wieder in der Stadt, die mich am meisten geprägt hat. Ich bin eine Woche einfach mal so und völlig ohne Pflichttermine in Berlin. Außer 1-2 Stunden Notebookarbeit am Tag habe ich soetwas wie Urlaub. Und ich lasse bei unzähligen Starbucks Besuchen einfach mal Ruhe einkehren. Handy lautlos, zurückgelehnt im Sessel…

Da ich viele Freunde und auch Verwandte in Berlin habe und selbst auch schon einmal ein halbes Jahr hier gewohnt habe, kann ich mir einen Großteil des Touriprogramms sparen. Natürlich habe ich trotzdem die besonderen Dinge besucht und auch ein bisschen fotografiert. Da sich aber Fotos nicht so angenehm am Netbook bearbeiten lassen, möchte ich die teilweise überraschenden Dinge und die extrem kontrovers diskutierten Entscheidungen hinsichtlich Vergangenheitsbewältigung und deutscher Geschichte heute noch nicht zeigen. Nur soviel: Solltet Ihr einmal die Chance haben, Euren Berlin-Besuch lange vorher zu planen, meldet Euch bei www.bundestag.de an und beantragt eine ausführliche “Backstage”-Führung – es lohnt sich.

Aber heute möchte ich ein Treffen mit einem alten Krefelder Freund erwähnen, der sich anschickt, ein Bekannter in der Zauber-, Moderations- und Comedyszene zu werden. Sein Name ist Philip Simon (www.philipsimon.com). Gerade hat der Neu-Berliner einen Wettbewerb bei 104.6 RTL Radio Berlin gewonnen und darf sich jetzt “Das Comedy Talent 2009″ nennen. Interessant einmal zu hören ist es auf jeden Fall. Wen es interessiert, kann mal auf http://www.104.6rtl.com/virtual/comedy/article.html?id=1653 klicken und sich das Eine oder Andere anhören.

Am Montag bin ich wieder zuhause und werde dann auch meine anderen Berlin Erlebnisse posten – inklusive Beweisfotos.


Jul 21 2009

Gefühlte Endzeitromantik

Marc

Es liegt schon einige Tage zurück und schlummert seitdem auf meiner Festplatte – warum ich diesen Artikel nicht schon veröffentlicht habe – ich weiß es nicht. Dafür jetzt die aktualisierte Version.

Es war am 03.07., ich kam vom Zaubern zurück und freute mich auf Zuhause. Das Wetter war den ganzen Tag heiß, es waren Gewitter angesagt im Ruhrgebiet. Mein Auftritt fand aus diesem Grund schon drinnen statt – vielleicht war ich gerade deshalb pitsche patsche nass geworden – allerdings geschwitzt wegen der Hitze im Kostüm. Ja, so ein Samtgehrock über einem Polyester Rüschenhemd ist warm bei 30 Grad draußen…

Ich fahre also im üblich dichten Verkehr durch die Baustelle in Bochum-Wattenscheid auf der A40 und freue mich auf die Dusche. Dass diese Dusche gleich von oben kommen würde, hatte ich so schnell nicht erwartet. Der Himmel zog sich rasend schnell zu und es gab Farben und Bilder wie ich sie mir kurz vor der Apokalypse vorstelle. Das letzte Mal wunderschön, bevor der Himmel über der Welt zusammenbricht.

  unwetter01

 In grauer Vorzeit hätten die Menschen wahrscheinlich wirklich an das Ende geglaubt, denn das, was in den folgenden 20 Minuten passierte, habe ich selbst so noch nie live miterlebt. Am liebsten wäre ich rechts ran gefahren, so schön war es, den Himmel zu beobachten – in der Baustelle aber und im zähfließenden Verkehr war dies nicht möglich. So blieb mir nur, das Geschehen beiläufig zu beobachten und ein paar ungezielte verwackelte Aufnahmen zu machen.

unwetter02

 Irgendwann war dann Schluss mit schön und lustig. Es knallte zeitgleich mit einem Blitz, bei dem ich kaum ausmachen konnte, ob er vor mir, neben mir oder hinter mir niederging. Glücklicherweise stand die Autoschlange fast, so dass niemand vor Schreck das Steuer herumriss. Ein Regenguss sprichwörtlich wie aus Eimern verwandelte die Autobahn in Nullkommanichts in eine Wasserrutsche. An einigen Stellen befand sich meine Ölwanne sicherlich unter Wasser, so tief stand der Regen auf der Bahn, der in so kurzer Zeit unmöglich abfließen konnte.

unwetter03

Trotz Scheibenwischer im Turbomodus konnte man die vor einem befindlichen Fahrzeuge kaum erkennen. Ein verwaschenes Lichtermeer ließ andere Fahrzeuge nur erahnen.

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Leider kommt es beim letzten Foto nicht ganz raus, wie unglaublich tief das Wasser nach nur ein paar Minuten stand. Fast schon Zufall war es, dass kein Wagen in einer Senke im Wasser stehen geblieben ist.

Eine Ewigkeit später war ich dann endlich zuhause. Der Himmel war wieder blau, das Wetter heiß. Bis auf Eines erinnerte fast nichts mehr an diesen Beinahe-Untergang… Die überfluteten Gemeinschaftsräume unseres Kellers…


Mai 2 2009

Angstbeißer

Marc

Mal Eines vorab: Nein, ich werde hier keine Sympathie oder Antipathie zu irgendeiner politische Richtung äußern, das ist überhaupt nicht mein Bestreben. Alles außer extrem Rechts und extrem Links lasse ich als Demokrat gelten und respektiere ich. Das Folgende ist nur eine Analyse dessen, was mir so aufgefallen ist und kommt zufällig aus der Politik. Ich mag Werbung und schaue sie gern. Aber manche finde ich einfach blöd und das fällt mir und regt mich dann einfach auf. Continue reading


Apr 28 2009

Faule Sau

Marc

Hey,

soooo hatten wir das aber nicht verabredet, Herr Marc. Sooo nicht.

Dein Blog ist nichtmal einen Monat alt und Du wagst es, 11 Tage Pause einzulegen? Nene, das geht mal gar nicht.

Da ist etwas Wahres dran – so eine lange Pause ist gar nicht gut – die Leser(innen) laufen weg und man wird als das abgestempelt, was man nie sein wollte: ein Eintagsblog. Darum stellte ich mich heute vor den Spiegel und beschimpfte mich in einem Anflug masochistischer Selbstmotivation selbst als faule Sau. Ich hatte es verdient. Aber mal im Ernst: Die letzten Tage waren schon extrem stressig. Eine komplette Messevorbereitung, ein paar Auftritte und dann auch noch andere Aufträge – ich werde mich hüten, darüber zu klagen. Das Blog fristete in dieser Zeit ein ziemlich einsames Dasein. Aber das wird sich ändern – zwei Entwürfe sind schon fast fertiggeschrieben und Ideen sind auch wieder da.

Und ja, liebe Magrat und lieber Sascha, liebe Sara und liebe Judith: Ich werde Euch besuchen und meine Kommentare da lassen, ob Ihr wollt oder nicht ;-)


Apr 16 2009

Klassenunterschiede und der Charme der Provinz

Marc

Ich bin in Oberhausen geboren. Die Stadt ist mit über 200.000 Einwohnern eigentlich gar nicht so klein. Und sie ist im Ruhrgebiet, das mit “Provinz” eigentlich nicht viel zu tun hat. “Eigentlich”.

Warum ich im Zusammenhang mit meiner Heimatstadt von Klassenunterschieden und von Provinz schreibe? Als Mann kommt man schwer umher, KEIN Fussballfan zu sein und da ich selbst früher in der Jugendmannschaft gespielt habe, habe natürlich ich auch so meine Vorlieben im Bundesligazirkus. Weil es eben so ist, fahre ich von Zeit zu Zeit auch mal ins Stadion meines Lieblingsvereins. Die Stadt dieses Vereins ist mit 260.000 Einwohnern zwar nur unwesentlich größer, die Tradition im Fußball aber dafür schon. So fasst der “Borussia Park” meiner heißgeliebten Borussia aus Mönchengladbach satte 54.067 Zuschauer, das “Stadion Niederrhein” des Vereins meiner Heimatstadt “Rot Weiß Oberhausen” hingegen 21.318 Zuschauer. Mönchengladbach verfügt über sehr sehr viele echte Fans, was wohl noch von der Popularität aus den 70er Jahren herrührt (Fohlenelf) und durch das dünn gesäte Fußball-Umfeld besonders begünstigt wird.

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Apr 12 2009

Gut gebaut

Marc

Jeden Tag fahre ich daran vorbei aber irgendwie ist mir die schmucke Bleibe erst gestern aufgefallen. Wetterfester Altbau mit solider Bausubstanz aus dem letzten Jahr provisions-, kautions- und mietfrei abzugeben. Warum steht so eine Gelegenheit nur leer? Na ja, vielleicht findet sich noch ein Vogelpärchen, das dieses Nest ihr eigenes nennen wird.

nest.jpg


Apr 8 2009

Seltsames Geschäftsgebaren

Marc

Tja so ist es. Da schreibe ich etwas über eine Abzocke in Holland und schon liest man auch in Nachbarblogs über – zumindest Versuche – einer anderen Abzocke (“Schummler” – Artikel bei Sara). Klar, das gibt es überall, aber der Witz ist, dass es jetzt schon außerordentlich renommierte Unternehmen sind, deren Angebote zum Abzocken einigeer “freier Handelsvertreter” missbraucht werden. Telefonanbieter, staatlich kontrollierte Lotterieunternehmen, usw.

Eigentlich müsste man zu diesem Thema einmal eine Blogparade starten – ich denke, da haben viele etwas zu zu sagen (oder ”zu sagen”, oder “zuzusagen” oder “zu zusagen”? – egal). Was meint Ihr?

Genial sind auch die Handelshäuser, die mit Tonerkartuschen für Kopierer handeln. Da rief mich letztens einer an von der einzigen Firma, die nicht sofort abgewiesen wird (die Kollegin, die sonst anruft, ist nett ;-) ): Weil ich glaubte, alle Maschen zu kennen, sage ich ihm “Nein, ich brauche gerade keinen Toner – auch nicht mit Sonderangebot und auch nicht mit jetzt bekommen und in drei Monaten zahlen. Sie brauchen mir auch keinen aus einem Fünferpack herauszuholen, um noch billiger zu sein. Nein danke.” Als er dann sagte, dass zu Toner auch Playstation 3, Laptops oder Nintendo Konsolen “beigelegt” würden, war ich es endgültig leid und ließ auch bei dieser Firma meine Adresse sperren. Unglaublich, oder?


Apr 6 2009

Abgezockt…

Marc

Da will man einer Abzocke entgehen und landet gleich in der nächsten. Mein Vater ist gerade in Holland im Urlaub und möchte gern mit seinem Laptop online arbeiten können. Da er mit einem Boot durch die Kanäle schippert, fällt WLAN und Ähnliches aus. UMTS ist also angesagt. Mit dem deutschen Tarif kann man für 14,95 Euro pro Tag im Ausland surfen. Teuer aber wat mut dat mut…

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